Was ist Aikido?


Was ist Aikido?

 

Zusammenfassend kann man sagen, Aikido ist eine Kampfkunst, welche die Bereiche Sport, Selbstverteidigung, Philosophie und Meditation vereinigt.

 

Oder genauer:
Aikido ist eine japanische Budokunst und bedeutet übersetzt „Der Weg zur Harmonie des Geistes”. Oft wird Aikido auch als „die friedliche Kampfkunst” bezeichnet, da der Aikidoka (= der Aikidoausübende) lernt, einen Angreifer zu besiegen, ohne diesem Schaden zuzufügen.

Wir trainieren speziell Tendo Aikido im Tendo-Aikido-Verband e.V.

Im Training wird zuerst die Fallschule erlernt, damit spätere Techniken flüssig und ohne Verletzungen ausgeführt werden können. Danach wird der Schüler in Techniken eingeführt, die noch nicht zur Verteidigung bestimmt sind, sondern die Idee des Aikido und die Bewegungsabläufe lehren. Mit der Zeit werden der Geist und die Techniken des Schülers reifen und er wird merken, dass er längst kein Anfänger mehr ist. Als sportliche Komponente wird im Aikido zunächst die Koordination durch – besonders zu Anfang – sehr komplex erscheinende Bewegungen geschult. Wenn der Schüler körperlich und geistig entspannt und aufrecht geworden ist, wird er in der Lage sein, die Techniken präziser und schneller auszuführen, wodurch eine konditionelle Komponente hinzukommt.

Vor allem lehrt das Aikidotraining aber den Geist harmonisch, unermüdlich und bescheiden zu werden.

Voraussetzung zum Training ist lediglich körperliche Gesundheit. Kraft, Fitness und besondere Sportlichkeit sind nicht erforderlich. Das Training eignet sich hervorragend für Frauen, Männer, junge und alte Menschen von 15 bis über 70 Jahren.

„Der Geist eines Aikidoka muss friedlich und völlig gewaltfrei sein. ... Die Welt wurde uns gegeben, um sie in den Himmel auf Erden zu verwandeln.”
Morihei Ueshiba (Begründer und Großmeister des Aikido, 1883-1969)
 

Beispiel einer Technik:
Ryokata-Dori Kokyu-Nage mit Georg Sensei (Nage) und Hans-Martin Sensei (Uke)